Wie sich Angreifer heimlich in Ihr WhatsApp hacken!

Ghost Pairing – Wie sich Angreifer heimlich in Ihr WhatsApp hacken und warum Ralf Schmitz vor der neuen Welle der Cyberkriminalität warnt.

Euskirchen 27. Januar 2026 – Die digitale Welt wird immer gefährlicher: Während Nutzerinnen und Nutzer täglich Millionen von Nachrichten über WhatsApp verschicken, nutzen Cyberkriminelle eine neue, perfide Methode, um sich unbemerkt Zugang zu fremden Accounts zu verschaffen. Das sogenannte „Ghost Pairing“ ist eine der aktuellsten Bedrohungen, vor der IT-Sicherheitsexperten wie Ralf Schmitz dringend warnen. Der renommierte Ethical-Hacker, bekannt für seine Live-Hacking-Vorträge und seine langjährige Erfahrung im Kampf gegen Cyberkriminalität, betont: „Die Angriffe werden immer raffinierter – und jeder kann zum Opfer werden.“

Was ist Ghost Pairing und wie funktioniert der Angriff?

Beim Ghost Pairing handelt es sich um eine manipulierte Bluetooth- oder WLAN-Verbindung, die es Angreifern ermöglicht, sich heimlich mit dem Smartphone eines Opfers zu verbinden. Die Täter nutzen dabei Sicherheitslücken in der Pairing-Funktion von Geräten aus. Sobald die Verbindung steht, können sie nicht nur Nachrichten mitlesen, sondern auch selbst Nachrichten versenden, Kontakte ausspähen oder sogar die Kontrolle über den Account übernehmen. Besonders tückisch: Das Opfer bemerkt oft nichts von dem Angriff, da keine sichtbare Benachrichtigung erscheint.

„Die Methode ist besonders gefährlich, weil sie auf menschliche Unachtsamkeit setzt“, erklärt Ralf Schmitz. „Viele Nutzer klicken einfach auf ‚Verbinden‘, wenn eine Pairing-Anfrage kommt – ohne zu hinterfragen, wer oder was sich da eigentlich anmeldet.“ Schmitz, der regelmäßig für Banken, Versicherungen und DAX-Unternehmen als IT-Sicherheitsberater tätig ist, warnt vor den Folgen: „Einmal im System, können die Angreifer nicht nur private Daten stehlen, sondern auch Identitätsdiebstahl begehen oder Erpressungssoftware verbreiten.“

Aktuelle Bedrohungslage: Warum WhatsApp im Fokus steht

WhatsApp ist mit über zwei Milliarden Nutzern weltweit ein lukratives Ziel für Cyberkriminelle. Die Plattform wird nicht nur für private Kommunikation, sondern zunehmend auch für geschäftliche Absprachen genutzt – und damit für Angreifer noch interessanter. „Die Zahl der Cyberangriffe, insbesondere auf Messenger-Dienste, hat in den letzten Jahren stark zugenommen“, so Schmitz. „Besonders besorgniserregend ist, dass viele Nutzer immer noch zu leichtgläubig sind und auf vermeintlich harmlose Anfragen hereinfallen.“

Laut dem aktuellen „Bundeslagebild Cybercrime“ wurden 2025 so viele Fälle von Cyberkriminalität registriert wie nie zuvor. Die Deutsche Polizei und IT-Sicherheitsbehörden schlagen Alarm: „Die Bedrohungslage ist anhaltend hoch – und wird durch neue Techniken wie Ghost Pairing noch komplexer“, heißt es in dem Bericht. Ralf Schmitz bestätigt diese Einschätzung: „Die Angreifer nutzen jede Schwachstelle aus. Ob veraltete Software, fehlende Multi-Faktor-Authentifizierung oder einfach nur Unwissenheit – die Einfallstore sind vielfältig.“

Ralf Schmitz: „Jeder kann sich schützen – wenn er weiß, wie“

Doch es gibt Hoffnung: Mit einfachen Maßnahmen kann jeder Nutzer das Risiko eines Ghost-Pairing-Angriffs deutlich reduzieren. Ralf Schmitz gibt konkrete Ratschläge:

  1. Misstrauen ist der beste Schutz: „Klicken Sie nie einfach auf ‚Verbinden‘, wenn eine Pairing-Anfrage kommt. Fragen Sie sich: Kenne ich dieses Gerät? Habe ich diese Verbindung angefordert?“
  2. Regelmäßige Updates: „Halten Sie Ihr Betriebssystem und alle Apps immer auf dem neuesten Stand. Viele Sicherheitslücken werden durch Updates geschlossen.“
  3. Multi-Faktor-Authentifizierung: „Aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung bei WhatsApp. Das macht es Angreifern deutlich schwerer, Ihr Konto zu übernehmen.“
  4. Sensibilisierung: „Informieren Sie sich über aktuelle Betrugsmaschen. Wissen ist die beste Waffe gegen Cyberkriminalität.“

Schmitz betont, dass die Bedrohung durch KI-gestützte Angriffe weiter zunimmt: „Hacker nutzen mittlerweile künstliche Intelligenz, um ihre Angriffe zu automatisieren und zu perfektionieren. Das macht die Abwehr noch schwieriger – aber nicht unmöglich.“

Live-Hacking zeigt: Wie einfach Angriffe funktionieren

In seinen Live-Hacking-Vorträgen demonstriert Ralf Schmitz regelmäßig, wie schnell und einfach selbst vermeintlich sichere Systeme geknackt werden können. „Ich zeige den Zuschauern, wie Angreifer vorgehen – und wie man sich dagegen wehren kann“, erklärt er. „Viele sind schockiert, wenn sie sehen, wie einfach es ist, an ihre Daten zu kommen.“ Doch Schmitz‘ Botschaft ist klar: „Es ist nie zu spät, sich zu schützen. Jeder kann lernen, die richtigen Fragen zu stellen und die richtigen Sicherheitsvorkehrungen zu treffen.“

Fazit: Ghost Pairing ist real – aber nicht unbesiegbar

Die Gefahr durch Ghost Pairing und andere Cyberangriffe ist real und wächst stetig. Doch mit dem richtigen Wissen und den passenden Schutzmaßnahmen kann jeder Nutzer das Risiko minimieren. Ralf Schmitz appelliert an die Eigenverantwortung: „Cybersicherheit ist kein Hexenwerk. Es geht darum, wachsam zu sein, sich zu informieren und die verfügbaren Schutzmechanismen zu nutzen.“

Wer mehr über die aktuellen Bedrohungen und Schutzmöglichkeiten erfahren möchte, kann Ralf Schmitz bei seinen Live-Vorträgen erleben oder sich auf den Websites der Sparkasse und Volksbank über aktuelle Warnungen informieren. „Die beste Verteidigung ist eine informierte Gemeinschaft“, so Schmitz. „Gemeinsam können wir die Cyberkriminellen das Fürchten lehren.“


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Neue Hackersoftware „ErrTraffic“: Raffinierte Social-Engineering-Angriffe im Umlauf

Euskirchen, 7. Januar 2026 – Ein neu entdecktes Cybercrime-Tool namens ErrTraffic nutzt ausgeklügelte Social-Engineering-Methoden, um Nutzer in die Falle zu locken. Sicherheitsforscher des Unternehmens Hudson Rock warnen vor dieser hochautomatisierten Form der sogenannten ClickFix-Angriffe. Besonders brisant: Der deutsche IT-Sicherheitsexperte Ralf Schmitz identifizierte die Bedrohung bereits im November 2025 im Darknet – und betont die gravierenden Risiken für Privatanwender und Unternehmen. Neue Hackersoftware „ErrTraffic“: Raffinierte Social-Engineering-Angriffe im Umlauf

So funktioniert die Tarnung als technische Störung

ErrTraffic agiert als selbstgehostetes Traffic-Verteilungssystem, das gezielt Nutzer mit gefälschten Fehlermeldungen ködert. Für etwa 800 US-Dollar (ca. 730 Euro) wird das Tool in geschlossenen Darknet-Kreisen gehandelt. Die Angreifer manipulieren über JavaScript-Injektionen das Layout kompromittierter Webseiten, sodass diese für die Opfer „defekt“ erscheinen. Besonders tückisch: Die Attacke wird nur ausgelöst, wenn Standort, Betriebssystem oder Browserversion des Opfers den Kriterien der Angreifer entsprechen.

Ralf Schmitz beim hacken.

Sobald die Falle zuschlägt, erscheinen vermeintlich harmlose Hinweise – etwa auf ein dringendes Chrome-Update oder eine fehlende Systemschriftart. Folgt der Nutzer den Anweisungen, wird ein PowerShell-Befehl in die Zwischenablage kopiert. Wird dieser ausgeführt, lädt er im Hintergrund Schadsoftware wie Lumma, Vidar, Cerberus oder Linux-Backdoors nach. Die gestohlenen Zugangsdaten landen anschließend auf Darknet-Märkten – ein lukratives Geschäft für Cyberkriminelle.


Ralf Schmitz: „ErrTraffic setzt auf psychologische Tricks“

Der deutsche IT-Sicherheitsberater Ralf Schmitz, der seit Jahren Finanzinstitute, Versicherungen und kritische Infrastrukturbetreiber zu Cyberbedrohungen schult, stieß im Darknet auf die ersten Spuren von ErrTraffic. „Die Angreifer nutzen psychologische Tricks, die selbst erfahrene Nutzer täuschen können. Besonders gefährlich ist die Kombination aus Automatisierung und gezielter Opferauswahl“, warnt Schmitz.

Laut Schmitz’ Recherchen werden die erbeuteten Datenpakete in Tor-basierten Foren und Märkten gehandelt – oft als „Hidden Services“ über Onion-Domains. „Der Handel mit gestohlenen Zugangsdaten ist ein Milliardenmarkt. ErrTraffic könnte diesen Markt weiter befeuern, weil es die Angriffe skalierbar macht“, so der IT-Experte.

Drei Fakten zum Darknet-Handel mit gestohlenen Daten

FaktBeschreibung
Regelmäßige LeaksGestohlene Datenbanken (Passwörter, Kreditkarten, persönliche Dokumente) werden fast täglich auf Darknet-Märkten angeboten – oft monatelang unentdeckt.
Anonymität als SchutzschildPlattformen laufen über das Tor-Netzwerk und sind nur mit spezieller Software erreichbar. Das erschwert die Ermittlung der Täter.
MillionenumsätzeExperten schätzen, dass der Handel mit gestohlenen Daten bis zu 30 % des Darknet-Marktes ausmacht. Tools wie ErrTraffic liefern frische Daten in industriellem Maßstab.

So können sich Nutzer schützen

Ralf Schmitz empfiehlt folgende Maßnahmen:

  • Keine Befehle aus unbekannten Quellen ausführen – selbst wenn die Meldung „offiziell“ wirkt. Im Zweifel die Meldung auf seriösen Seiten überprüfen.
  • Regelmäßige Updates von Betriebssystem und Browsern durchführen, um Sicherheitslücken zu schließen.
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzen, um gestohlene Zugangsdaten wertlos zu machen.
  • Verdächtige Webseiten melden – etwa über Plattformen wie PhishTank oder Google Safe Browsing.

Fazit: ErrTraffic zeigt die neue Dimension der Cyberbedrohung

ErrTraffic demonstriert, wie Cyberkriminelle Social Engineering und Automatisierung kombinieren, um Nutzer in die Falle zu locken. Die Enthüllungen von Ralf Schmitz unterstreichen: Die Bedrohung ist real und bereits im Umlauf. Unternehmen und Privatanwender sind gleichermaßen gefordert, ihre Abwehrmechanismen zu stärken – bevor die nächste Welle von Angriffen zuschlägt.


Frage an die Leser: Haben Sie bereits verdächtige Fehlermeldungen im Browser bemerkt? Wie schützen Sie sich vor solchen Angriffen?