Die digitale Welt steht vor einer neuen Bedrohungswelle:Cyberkriminelle setzen zunehmend künstliche Intelligenz (KI) ein, um Malware zu verbreiten und ahnungslose Nutzer in die Falle zu locken. Besonders perfide: Sie manipulieren öffentliche KI-Chatbots wie ChatGPT oder Grok, um schädliche Befehle in Suchergebnissen zu platzieren. Wer nach scheinbar harmlosen Anleitungen sucht, riskiert, sich unwissentlich Schadsoftware auf den Rechner zu holen. Der renommierte IT-Sicherheitsexperte und Ethical-Hacker Ralf Schmitz warnt vor den dramatischen Folgen und fordert mehr Aufklärung und neue Schutzkonzepte. Hacker nutzen Künstliche Intelligenz (KI) als neue Waffe – Ralf Schmitz warnt vor dramatischen Folgen.
KI als Türöffner für Malware Die neue Angriffsmethode funktioniert so: Hacker unterhalten sich mit einem KI-Chatbot und nutzen gezielte Prompts, damit die KI das Kopieren und Ausführen eines scheinbar harmlosen Befehls vorschlägt. Dieser manipulierte Chat wird dann öffentlich geteilt und durch bezahlte Werbung in den Suchergebnissen von Google weit nach oben gespielt. Sucht ein Nutzer beispielsweise nach „Speicherplatz auf dem Mac freigeben“, erscheint unter Umständen eine präparierte Anleitung, die nicht – wie erwartet – hilft, sondern im Hintergrund Malware installiert. Die Schadsoftware wird dabei nicht direkt heruntergeladen, sondern über den Zwischenspeicher eingeschleust. So umgehen die Angreifer Sicherheitswarnungen, und viele Nutzer führen die Befehle im blinden Vertrauen aus, dass die KI schon das Richtige vorschlägt.

„Vertrauen in KI wird schamlos ausgenutzt“ „Die Täter nutzen das Vertrauen aus, das viele Menschen in KI-Systeme setzen“,
erklärt Ralf Schmitz, der seit über 30 Jahren als Ethical-Hacker und IT-Sicherheitsexperte tätig ist. „Die Angriffe sind besonders tückisch, weil sie keine klassischen Downloads erfordern und viele Sicherheitsprogramme die Malware erst bei der Installation erkennen – wenn überhaupt.“ Schmitz, bekannt für seine Live-Hacking-Vorträge bei Sparkassen Volksbanken und Versorger, betont, dass die Bedrohung durch KI-gestützte Cyberangriffe in den letzten Monaten massiv zugenommen hat.

„KI revolutioniert nicht nur legitime Geschäftsprozesse, sondern auch die Cyberkriminalität. Was früher Wochen dauerte, erledigen KI-gestützte Angriffe heute in Minuten.“
Neue Impulse für die Cybersicherheit gefragt Schmitz plädiert für regelmäßige Fortbildungen und ein gestärktes Bewusstsein für die Gefahren im Netz. „Ein Internetführerschein könnte helfen, das Risikobewusstsein zu schärfen“, so der Experte.
Hacker nutzen Künstliche Intelligenz (KI) als neue Waffe – Ralf Schmitz warnt vor dramatischen Folgen.
In seinen Vorträgen zeigt er, wie einfach es ist, selbst scheinbar sichere Systeme zu kompromittieren – und wie man sich effektiv schützen kann. „Wir brauchen dringend neue Impulse und Gedankengänge, um mit der rasanten Entwicklung der KI-Bedrohungen Schritt zu halten.“ Besonders kritische Infrastrukturen wie Finanzinstitute, Versicherungen, Versorger und auch Behörden seien gefordert, ihre Sicherheitskonzepte zu überprüfen und Mitarbeiter gezielt zu schulen.

Wie Nutzer sich schützen können
- Kritisch bleiben: Nie blind Befehlen aus KI-Chats folgen, sondern immer prüfen, was der Code tatsächlich bewirkt.
- Sicherheitssoftware nutzen: Ein gutes Schutzprogramm erkennt und blockiert viele Angriffe, bevor sie Schaden anrichten.
- Regelmäßige Updates: Betriebssysteme und Anwendungen stets auf dem neuesten Stand halten, um Sicherheitslücken zu schließen.
- Aufklärung: Sich über aktuelle Bedrohungen informieren und sichere Verhaltensweisen trainieren.
Hintergrund: KI als Game-Changer für Hacker
Laut aktuellen Studien nutzen nicht nur professionelle Cyberkriminelle, sondern auch kleinere Hackergruppen KI-Tools, um komplexe Angriffe durchzuführen. Die Malware passt sich dynamisch an Sicherheitsmaßnahmen an und lernt aus Abwehrversuchen – ein Paradigmenwechsel in der Cybersecurity.
„Traditionelle Schadprogramme folgen vordefinierten Mustern. KI-Malware hingegen entwickelt sich in Echtzeit weiter und ist damit schwerer zu erkennen“, warnt Schmitz.
Über Ralf Schmitz Ralf Schmitz ist einer der bekanntesten Ethical-Hacker Deutschlands. Seit Jahrzehnten hält er bundesweit Vorträge, schult Unternehmen und Behörden und setzt sich für mehr Sicherheit im digitalen Raum ein. Seine Live-Hacking-Shows machen die Gefahren greifbar und zeigen, wie wichtig proaktiver Schutz ist.
„Cybersicherheit ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit – für jeden Einzelnen und für die Gesellschaft als Ganzes“, so Schmitz.
Fazit: Die Nutzung von KI durch Hacker stellt eine der größten Herausforderungen der kommenden Jahre dar. Ralf Schmitz ruft dazu auf, jetzt zu handeln – mit Aufklärung, technischem Schutz und neuen Denkansätzen.
„Wer heute nicht investiert, zahlt morgen den Preis.“
Kontakt für Presseanfragen: Ralf Schmitz www.sicher-stark.com