Safer-Family-Online-Kurs

Jedes 5. Mädchen und jeder 10. Junge in Deutschland werden nach Schätzungen sexuell belästigt. Wie erkenne ich, ob ein Kind – gar mein eigenes – Opfer geworden ist? Wie kann ich helfen? Ralf Schmitz, einer der führenden Sicherheitsexperte in der Gewaltprävention an Grundschulen, sagt: „Jeder von uns kennt Opfer im Freundeskreis, oft ohne es zu wissen.“

Mit diesem Kurs haben wir eine Methode entwickelt, womit Sie endlich Ihre Kinder müheloser schützen können.

Safer-Family-Kurs für die Familie / Wie Ihr Kind sich richtig wehren lernt

In den seltensten Fällen werden Kinder von Fremden von der Straße entführt. Die meisten Übergriffe passieren von einem Verwandter oder Bekannter der sich nähert oder das Kind unsittlich berührt. Um sich wehren zu können, muss Ihr Kind lernen, klar „Nein!“ zu sagen, Hilfe zu holen und Gefühle zu benennen. Wir zeigen Ihnen in vielen kleinen Übungen, wie das geht.

• Üben Sie spielerisch mit Ihrem Kind, das Selbstbewusstsein zu erhöhen: Das Kind soll abwechselnd kurz und laut Ja und Nein rufen, dabei fest und ernst in Ihre Augen schauen. Das Kind soll lernen den Blick gegenüber einem  Erwachsenen zu halten, ohne zu kichern oder zu lachen. Klappt das schon gut ? 

Dann hier weitere Tipps:

• Ihr Kind soll auf einem Blatt seine Hand ummalen. Das kann mit einem Filzstift oder Kugelschreiber sein.  Jetzt soll es an jeden Finger eine Person schreiben oder malen, wo es Hilfe bekommen kann und die es im Notfall ansprechen kann. Wenn Ihr Kind schon schreiben kann, dann sollte  auch eine  Rufnummer aufgeschrieben werden, wenn es sich diese schon merken kann. Auch die Polizeirufnummer und Feurwehrnotrufnummer sollte nicht fehlen. 

• Dieser Hilfezettel kann im Kinderzimmer  aufgehängt werden oder in die Schultasche gelegt werden. In einer laminierten Folie sieht das noch schicker aus und so wird das Kind immer daran erinnert.

• Ein anderer Tipp ist :

Ein Mimik-Würfel mit verschiedenen Gesichtsausdrücken (lachend, wütend) malen, mit dem Kind würfeln – je nach Ausdruck soll es zeigen , was es ist und sagen, wie sich das anfühlt. Die Gefühlskarten haben gleichen Zweck. 

 Kinder basteln gerne. Bastel Sie mit Ihrem Kind an einem Regentag eine „Gefühlsuhr“ für die Kinderzimmertür: Das Kind kann Ihnen dann jeden Tag seinen Gefühlszustand zeigen, wenn Sie vor der Kinderzimmertüre stehen. Durch diese spielerische Möglichkeit lernen Kinder frühzeitig, ihre Gefühle zu benennen und auszudrücken, was bei einem Missbrauchsfall sehr wichtig ist.  

Die Präventionsexperten arbeiten jede Woche mit Grundschulkindern und Eltern zusammen und möchte Ihnen diese 20-jährige Erfahrung nicht vorenthalten.

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